


In Gnosjö wird das Eisen seit Anfang des 18. Jahrhundert verarbeit. In der Kommune Gnosjö gab es damals drei Eisenhütten, in denen das Erz aus Taberg (in der Nähe von Jönköping) und aus den vielen Seen verarbeitet wurde. Die Männer der Gegend lernten die Kunst der Eisenverarbeitung in den Waffenfabriken von Jönköping. Als sie dann allmählich in ihre Heimatgegend zurückkehrten, bauten sie Schmieden und Drahtziehereien.
Um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jh. gelang die Messingverarbeitung nach Gnosjö. Da errichte man die ersten kleinen Gießereien zur Herstellung verschiedener kleinen Details aus Messing. Um 1864 wurde eine Eisengießerei in Häryd in der Nähe von Gnosjö errichtet. Dort gab es einen Hochofen, in dem das Sumpferz aus den umliegenden Seen zu Roheisen geschmolzen wurde, das dann in den Eisengießereien weiterverarbeitet wurde.
Eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Betrieben bildete die Grundlage für die Industrie, die später Gnosjö in ganz Schweden und teilweise sogar im Ausland bekannt gemacht hat.
Es begann mit Drahtartikeln und gegossnen Erzeugnissen aus Eisen und anderen Metallen. Aus einfacher Heimarbeit und Handwerk entwickelte sich allmählich eine hochtechnologische und sehr flexible Kleinindustrie.
Heutzutage gibt es in der Kommune Gnosjö mit 10 000 Einwohnern ca. 380 Industrien. In den Museen kann man sehen, wie all dies begann und sich weitentwickelte.
Die Heimatverein in Gnosjö, Stiftelsen J.E. Hylténs Metallvarufabrik (Die Hyltén-Stiftung) und die Kommune Gnosjö